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Amphoren – Die Alleskönner der Antike

Gefäße wie Amphoren sind seit vielen Jahrhunderten Teil der menschlichen Lebenswelt. Früher wurden sie hauptsächlich als Nutzgegenstände angesehen, heute werden sie gerne als schönes Deko-Element verwendet. Grund genug für uns, sich einmal näher mit diesen wunderbaren Objekten zu befassen.

Die lange Geschichte der Amphore

Amphoren sind rundlich-bauchige Gefäße die nach oben hin schmal zulaufen und meist zwei Henkel besitzen.

Amphoren gehören zu den bedeutendsten Nutzgenständen der römisch griechischen Antike. Erste Funde belegen deren Existenz bereits bis ins 14 Jahrhundert vor Christus. Was heute in Plastik, Glas oder Containern verpackt ist wurde damals in Amphoren über das Mittelmeer gebracht. Vollbeladene Schiffe mit vielen Hundert Amphoren prägten das übliche Bild der Seefahrer.

Die Gefäße gab es in größeren Varianten, die bis zu Achtzig Liter fassen konnten. Menschen nutzen Sie für Olivenöl, Wein und andere Lebensmittel.

Sie wurden überwiegend aus Ton gefertigt, da dieser den Menschen in großem Maße zur Verfügung stand. Einige Exemplare wurden jedoch auch aus Gold und anderen Edelmetallen gefertigt. Darüber hinaus sorgte dieses Material durch seine temperaturausgleichende Wirkung dafür, dass die Waren länger frisch blieben.

Die Amphoren waren bis auf die Grundform unterschiedlich ausgestaltet. Je nach Hersteller trugen sie unterschiedliche Stempel.

Wissenswert! Wer denkt, nur wir seien heute verschwenderisch, den wird diese Nachricht verwundern. Schon damals wurden die Amphoren nach einer einmaligen Nutzung entsorgt.

Amphoren heute – Stilvoll Dekorieren

Noch heute prägen Terracotta Amphoren Stadtbilder und Landschaften- gerade im Mittelmeerraum. Sie stehen für den mediterranen Lebensstil.

Manchmal werden Terracotta Amphoren bepflanzt, was aufgrund der Form jedoch recht schwierig ist. Da der Hals der Amphore oftmals sehr eng ist und der Pflanztopf recht hoch, eignen sie sich für tiefwurzelnde Pflanzen.

Amphoren werden sowohl stehend, wie auch liegend bepflanzt. Bei der liegenden Bepflanzung ist meist eine Öffnung im Bauch der Amphore. Dort finden dann Blühpflanzen aller Art einen Platz.

Aber auch ohne Bepflanzung sehen die Gefäße sehr stilvoll aus. Sie eignen sich hervorragend um Hauseingänge oder Gärten aufzuwerten. Amphoren gibt es in verschiedenen Ausführungen und Typen, die wir Ihnen im folgenden Abschnitt gerne einmal genauer zeigen möchten.

Bepflanzte Amphoren liegend und stehend

Verschiedene Arten von Amphoren

Halsamphoren

Bei der sogenannten Halsamphore befinden sich die Henkel am Hals, der klar vom Bauch abgesetzt ist. Zu ihnen zählen auch Sonderformen wie die Spitzamphore, mit einem eher spitzen Ende. Auch die sogenannte Loutrophoros gehört zu den Halsamphoren, in ihr speicherten die Menschen Wasser für besondere Zeremonien wie Heiraten.

Anfora melogrami – Klassische Amphore mit Verzierungen
Anfora ornata – Terracotta-​Amphore mit Vogelverzierung und Vogelgriffen

Bauchamphoren

Bauchamphoren wirken wie der Name bereits verrät etwas rundlicher.  Bauch und Hals sind miteinander verbunden und nicht abgegrenzt.

Anfora con rosette – Terracotta-​Amphore mit Rosette
Anfora angiolina – Hohe Terracotta-​Amphore

Schon gewusst?

In unserem Shop bieten wir Ihnen auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Amphoren aus Terracotta. Unsere Objekte stammen aus italienischen Meisterbetrieben und sind bis zu -25 Grad frostfest. Erfreuen Sie sich an unseren antiken Designs in gewohnt guter Qualität.

Fazit:

Amphoren sind vielfältig einsetzbar und schon seit vielen Jahrhunderten weit verbreitet. Von der einstigen Wegwerf-Verpackung, wurden sie zu einem besonderen Hingucker. Wenn Sie sich für ein solches Gefäß entscheiden, erhalten Sie ein Stück mediterrane Tradition.